Rückblick auf Tag 1 und Graphic Recording mit Jana Kreisl Ausblick zweiter Kongresstag
10:00 - 10:10
Begrüßung und Einführung Harald Kühl, Kongressmoderator, die regionauten
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10:10 - 10:40
Begrüßung und Eröffnung Juliane Seifert, Staatssekretärin im Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend Dr. Thomas Röbke, Mitglied des BBE-Sprecher*innenrats
10:40 - 11:05
Speed-Dating
11:05 - 11:50
Keynote & Diskussion Engagement in Deutschland - „Systemrelevant“ oder nur ein „Sahnehäubchen“ für die Demokratie? Paneldiskussion Soziale Gerechtigkeit und Teilhabe in einer diversen Gesellschaft Die Paneldiskussion nimmt Möglichkeiten und Hürden für gesellschaftliche Teilhabe aus unterschiedlichen Perspektiven in den Blick. Wie angesichts gesellschaftlicher Herausforderungen, Spaltungstendenzen und Diskriminierung eine offene Gesellschaft gestärkt und demokratische Kultur gefördert werden kann, soll hier diskutiert werden. Welche Rolle spielen Diversität und Integration hinsichtlich Bildungsgerechtigkeit und Chancengleichheit? Welchen Beitrag kann Engagement zu sozialer Gerechtigkeit und gesellschaftlichem Zusammenhalt leisten? Was brauchen engagementtragende Strukturen hierfür? Wie können wir mit dem Pat*innenschaftsprogramm zu einer diversitätsbewussten Gesellschaft und Demokratiestärkung beitragen
13.00 - 14:00
Medienkompetenz - stark und sicher durch das Netz Der Umgang mit digitalen Medien hat insbesondere durch die Pandemie stark zugenommen. Auch in den Pat*innenschaftsbeziehungen sind sie ein wichtiger Bestandteil geworden. Umso bedeutender ist es für Kinder und Jugendliche selbstbewusst, kompetent, verantwortungsvoll und sicher innerhalb der sozialen Netzwerke agieren zu können. Um valide Informationen zu erhalten, ist Kompetenz wichtig aber auch weiche, psychologische Faktoren müssen Beachtung finden. Welche Rolle spielt die Selbstwahrnehmung, welche Rolle spielt soziale Ungleichheit bei Problemen wie Cybermobbing und Smartphonesucht? Welche Tendenzen werden digital verstärkt? Was können Pat*innenschaften beim Erwerb von Medien- und Partizipationskompetenz leisten? Wo liegen Grenzen? Ein von Schüler*innen mit besonderem Förderbedarf entwickelter Ratgeber in einfacher Sprache zu dem Thema wird als praktisches Beispiel aus der Trägerschaft vorgestellt. In einem Erfahrungsaustausch können die Teilnehmenden ihre Strategien, Erfahrungen und Fragen einbringen. Dr. Jan Ullmann, Lernhandwerk Thomas Müller, Schule am Mummelsoll Moderation: Silke van Kempen, Stiftung Lernen durch Engagement
11:50 - 13:00
Informelle Vernetzung (via Wonder me)
14.00 - 14.10
Spoken Words Jessy James LaFleur
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14:25 - 15:25
Parallele Sessions über Zoom
Session 1.1
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Session 1.2
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Session 1.3
Pat*innenschaftsarbeit im digitalen Wandel - Chancen und Herausforderungen für die ältere Generation Die Corona-Pandemie hat den digitalen Wandel auch in der Pat*innenschaftsarbeit dynamisiert. Es zeigt sich eine große Agilität der Organisationen und Engagierten. Bedarfe hinsichtlich Qualifizierung und technischer Ausstattung besonders auch für ältere Pat*innen werden sichtbar. Sie sind ein wichtiges Rückgrat des Programms und mussten häufig im »Schnelldurchlauf« den digitalen Anschluss finden. In der Session werden empirische Befunde zu Digitalisierung und Verschärfung sozialer Ungleichheit sowie die Möglichkeiten nahräumlicher, niedrigschwelliger und lebensweltorientierter Bildungsangebote zum digitalen Kompetenzaufbau auf Grund der Erkenntnisse des Achten Altersberichts (»Ältere Menschen und Digitalisierung«) vorgestellt. Welche Stolpersteine gibt es? Wo liegen die Bedarfe? Und wie können die Erfahrungen für die weitere Arbeit genutzt werden? Die Gesprächsrunde möchte vor dem Hintergrund der Erkenntnisse über die besonderen Herausforderungen, aber auch die Chancen einer »hybriden« Patenschaftsarbeit mit älteren Engagierten diskutieren. Dr. Cordula Endter, Deutsches Zentrum für Altersfragen Johannes Grünecker, Arbeiterwohlfahrt Bundesverband e.V. Erik Rahn, Bundesarbeitsgemeinschaft Seniorenbüros e.V. Moderation: Sanga Lenz, Initiative Haltung zeigen - Vielfalt stärken
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Session 1.4
Transformative Kraft der SDGs in Pat*innenschaften nutzen Da lokales Handeln globale Auswirkungen hat, sollten demokratische Denk- und Handlungsansätze im Sinne der 17 Ziele der Vereinten Nationen für eine nachhaltige Entwicklung, Sustainable Development Goals (SDGs), innerhalb der Gestaltung von Chancenpat*innenschaften Berücksichtigung finden. Die Agenda »Bildung für nachhaltige Entwicklung: die globalen Nachhaltigkeitsziele verwirklichen« (BNE 2030) stellt die besondere Bedeutung des lebenslangen Lernens ins Zentrum. Lernen und Bildung - so heißt es dort - haben das Ziel, eine gute und gerechte Welt für alle zu schaffen. Im Workshop soll ausgehend von einem Impuls gemeinsam identifiziert werden, wo bereits Ansätze im Rahmen der Pat*innenschaften bestehen, welche Möglichkeiten der Ausgestaltung sich bieten und wie Synergien und Kooperationen genutzt werden können. Praktische Beispiele aus der Trägerschaft geben Anregungen und können diskutiert werden. Karla Reese, BildungsCent e.V. Aaron Schmidt, Stiftung Bildung
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Session 1.5
Empowerment und Selbstwirksamkeit durch Mentoring Unsere Gesellschaft ist von Vielfalt und Heterogenität geprägt. Soziale Gerechtigkeit entsteht durch die Möglichkeit gesellschaftlicher Teilhabe unterschiedlichster Gruppen und einer Verankerung von Diversität in der Engagementlandschaft. Wie junge Menschen mit Migrationsgeschichte befähigt werden können, sich aktiv für die gesellschaftliche Mitgestaltung einzusetzen und in ihrem Engagement unterstützt werden können, wird anhand von zwei Projektbeispielen vorgestellt. Erfahrungen, welche Faktoren Selbstwirksamkeit und Empowerment stärken und wie Mentoring politische Partizipation fördern und Demokratie stärken kann, sind Gegenstand der Session. Inwieweit und ob dies in den Organisationen bereits umgesetzt wird, soll in einem Erfahrungsaustausch mit den Teilnehmenden diskutiert werden. Elisabeth Kaneza, KANEZA Foundation for Dialogue & Empowerment e.V. Mi-Jin Busse, Iranische Gemeinde in Deutschland e.V. Hashem Jafari, Bürger helfen Bürgern e.V. Moderation: Axel Halling, Bundesverband Deutscher Stiftungen
15:30 - 15.50
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Ist bürgerschaftliches Engagement entscheidend für das Gelingen einer Demokratie oder ist es eine zwar wichtige, am Ende aber doch verzichtbare Zugabe, also nicht mehr als ein »Sahnehäubchen«? Prof. Dr. Stefan Liebig und Prof. Dr. Jürgen Schupp stellen anhand von Umfrageergebnissen unterschiedliche Entwicklungsmuster bürgerschaftlichen Engagements in Deutschland vor. Sie beobachten teilweise widersprüchliche Tendenzen infolge der Corona-Pandemie und ordnen diese ein. Sie zeigen: Engagement spielt sowohl beim Ausgleich ungleicher Bildungschancen als auch anderer Formen sozialer Ungleichheit eine zunehmende Rolle. Darüber hinaus wird durch die aktuellen Krisen deutlich, wie verletzlich moderne Demokratien sind und wie stark die Gesellschaft auf solidarische bis altruistisch handelnde Staatsbürger*innen angewiesen sind; die Flutkatastrophe in diesem Sommer ist dafür nur ein Beispiel. In dem Beitrag werden beispielhaft empirische Erkenntnisse vorgestellt, die zeigen, wie wirksam Mentoring-Programme sind. Die Speaker argumentieren, warum in der Zukunft Engagement noch viel bedeutsamer werden wird und welche Strukturen Voraussetzung dafür sind, dass ein demokratiestärkendes Engagement noch weiter zunehmen kann.
Prof. Dr. Stefan Liebig, Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung Prof. Dr. Jürgen Schupp, Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung Moderation: Harald Kühl
Serap Güler, MdB CDU/CSU-Fraktion Farhad Dilmaghani, Deutsch Plus e.V. Katja Urbatsch, Gründerin von ArbeiterKind e.V. Moderation: Harald Kühl
Demokratiestärkung durch Pat*innenschaften
Erklärtes Ziel des Programms »Menschen stärken Menschen« ist es, die gleichberechtigte Teilhabe benachteiligter gesellschaftlicher Gruppen mittels vielfältiger Engagement-Angebote in Form von Pat*innenschaften zu fördern. Welche strukturellen Voraussetzungen notwendig sind, um den Kern demokratischer Arbeit – die Perspektivenvielfalt – zu gewährleisten, soll in dieser Session thematisiert werden. Ausgangspunkt sind die Grundsätze und Qualitätskriterien der Diversitätsorientierten Organisationsentwicklung der RAA Berlin mit Fokus auf Personal und Kultur. Anhand eines Praxisbeispiels sollen die Kriterien erläutert und anschaulich gemacht werden. Im Anschluss gibt es Raum für Fragen und Diskussionen, welche Möglichkeiten und Herausforderungen zur Umsetzung in der Trägerschaft vorhanden sind. Hamidou Bouba, Verband für Interkulturelle Wohlfahrtspflege Empowerment und Diversity (VIW) Teresa Rodenfels, Start with a Friend e.V.
 Zu Wonder me