Session 2.4
Zur Zoom Session
09:00 - 09:15
Begrüßung und Rückblick auf Tag 1
Vernetzt und gebündelt - Städte und Bildungslandschaften gegen Ungleichheit Wie soziale Ungleichheit verringert werden kann unter besonderer Berücksichtigung von Pat*innenschaften ist in diesem Jahr ein wichtiges Thema der gemeinsamen Programmarbeit. Aktivitäten zum Aufbau und zur Stärkung bleibender, lokaler Engagementlandschaften, die zu Chancengerechtigkeit insbesondere für Kinder und Familien in belastenden Lebenslagen beitragen, sind wichtig bei der Gestaltung von Pat*innenschaften. Im Zuge der Session wir ein Projekt zur Kreation einer Bildungslandschaft mit 10 Bildungsakteuren aus unterschiedlichsten zivilgesellschaftlichen Bereichen vorgestellt, mit dem formale und non-formale Bildungsaspekte gestärkt werden sollen. Es wird der Frage nachgegangen, wo kooperiert werden kann und welche Vorteile durch Vernetzung und Bündelung in der Engagementlandschaft für die Gestaltung von Pat*innenschaften entstehen. Erfahrungen aus den Kooperations- und Vernetzungsstrukturen einer Engagierten Stadt geben weitere Hinweise auf mögliche Synergien im sozialen Bereich, die in diesem Workshop diskutiert werden können. Claudia Leitzmann, Landesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement Bayern e.V. Volker Syring, Schutzengel Flensburg Moderation: Christine Spanninger, Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement
09:15 - 09:30
Impuls Zeitenwende: Soziales Engagement ganzheitlich gestalten Digitalisierung ist ein Prozess, der uns sowohl als Individuen als auch als Gesellschaft vor Herausforderungen stellt. Er ist geprägt von Beschleunigung, Auflösung und Verflüssigung und wirft damit ethische Fragen, ebenso wie Fragen der persönlichen Haltung und des Zusammenlebens, neuer Qualifizierungen, als auch Handlungsformen und Netzwerkprozesse auf. Der digitale Wandel im Sinne aller Menschen bedarf daher eines ganzheitlichen Ansatzes, der Erfahrungen aus der Praxis ebenso einbezieht, wie theoretische Analysen. Dabei geht es um innere Kompetenzen wie auch die Entwicklung von Multiperspektivität. Doch was bedeutet das auf struktureller und individueller Ebene mit Blick auf das bürgerschaftliche Engagement? In ihrem Impuls wird Joanna Breidenbach zu dieser Frage erste Denkanstöße setzen und einen ganzheitlichen Blick auf digitale Prinzipien und Engagement werfen. Einzelne Aspekte können anschließend in thematischen Breakout-Sessions diskutiert werden. Impuls: Dr. Joanna Breidenbach, Kulturanthropohologin, Sozialunternehmerin und Autorin betterplace
09:30 - 09:50
Informeller Austausch in Break Out-Räumen
10:00 - 11:00
Parallele Sessions über Zoom  Zu Zoom Zur Zoom Session Zur Zoom Session Zur Zoom Session
12:30 - 12:45
Session 2.1
Rassismussensible Haltung in der Pat*innenschaftspraxis In diesem Workshop werden grundlegende Ansätze der Sensibilisierungsarbeit zu rassistischer Diskriminierung thematisiert. Dargestellt werden die Wichtigkeit und die ersten Schritte zur Entwicklung einer dezidiert rassismuskritischen und rassismussensiblen Haltung. Erste Ergebnisse aus den Sensibilisierungsworkshops im Programm »Menschen stärken Menschen« werden vorgestellt. Diskutiert werden können Ansätze und Erfahrungen der »Initiative Haltung zeigen« anhand von Beispielen aus der Pat*innenschaftspraxis. Abdou-Rahime Diallo, Diaspora Policy Institute Sanga Lenz, Initiative Haltung zeigen - Vielfalt stärken
Zur Zoom Session
Session 2.2
Mentoring und Pat*innenschaften – aber welches Modell? Lernrückstände, depressive Störungen, Mediensüchte etc.: Die Pandemie-Folgen sind für viele junge Menschen dramatisch. Mentoring und Pat*innenschaften sind hier gefragt und gefordert – aber welche Form eigentlich? Zuletzt wurde von einer Forscherin aus den USA gefordert, Mentoring stärker an Zielen auszurichten und Freiwillige noch besser zu qualifizieren, insbesondere bei Mentees mit größeren Problemlasten. Dem stimmen aber nicht alle Wissenschaftler*innen zu. Grund genug, einmal genauer in den Blick zu nehmen, welche Modelle und Konzepte in dieser Debatte zu Grunde gelegt werden. In dieser Session wird die wissenschaftliche Debatte mit aktueller praktischer Relevanz skizziert. Nach einem Input soll gemeinsam diskutiert werden, was davon für die eigene Praxis relevant ist. Bernd Schüler, Bundesarbeitsgemeinschaft der Freiwilligenagenturen e.V. Moderation: Verena Thun, ROCK YOUR LIFE!
Session 2.3
Ergebnisse der Wirkungsanalyse Was können Pat*innschaften leisten? Wie wirken sie? Kann das Programm seine Ziele einer gesellschaftlichen Integration und der Stärkung des Zusammenhalts erreichen? Im Auftrag des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) untersuchte das Institut für Demokratische Entwicklung und Soziale Integration (DESI) in Zusammenarbeit mit dem Institut für Stadtforschung und Strukturpolitik GmbH (IfS) die Wirkung und Zielerreichung des Programms »Menschen stärken Menschen«. Die Session widmet sich den Kernergebnissen aus dem Abschlussbericht der zweiten Wirkungsanalyse zum Pat*innenschaftsprogramm. Im Zentrum der Analyse steht zum einen die Wirkung der Pat*innenschaften und die Stärkung des gesellschaftlichen Zusammenhalts auch im Hinblick auf Integration und die Erweiterung des Programms auf neue Zielgruppen. Zum anderen werden engagementfördernde Strukturen und Prozesse in den Blick genommen. Dr. Frank Gesemann (DESI) berichtet in einem Fachgespräch mit dem Moderator von zentralen Ergebnissen der Wirkungsanalyse. Die Ergebnisse werden durch Susanne Rindt, AWO Bundesverband, aus der Perspektive einer Vertreterin der Programmträger kommentiert. Anschließend wird die zukünftige Entwicklung des Programms mit den Teilnehmenden diskutiert. Dr. Frank Gesemann, Institut für Demokratische Entwicklung und Soziale Integration Kristin Schwarze, IfS Institut für Stadtforschung und Strukturpolitik GmbH Susanne Rindt, Arbeiterwohlfahrt Bundesverband e.V. Moderation: Harald Kühl
Zur Zoom Session
Session 2.5
Hybridisierung und innovative Ansätze für gelingende Pat*innenschaften Die Pandemie und zunehmende Digitalisierung stellt die Pat*innschaftsarbeit und die sie ermöglichenden Strukturen vor neue Herausforderungen. Erfahrungswerte wurden bereits gesammelt und werden als Best Practice aus dem Trägerkreis in dieser Session vorgestellt. Diskutiert werden soll, wie die Verzahnung von analog und hybrid für die Zukunft gelingen kann. Was hat sich bewährt? Was gibt es außerdem für innovative Ansätze, die in der Trägerlandschaft neue Wege eröffnen könnten und an den veränderten Bedarfen ausgerichtet sind? Sebastian Gillwald, Siftung Bürgermut Johannes Grünecker, Arbeiterwohlfahrt Bundesverband e.V. Moderation: Annika Jähnke, BürgerStiftung Hamburg
Session 2.6
Vorhandene Ressourcen nutzen - Mentoring langfristig etablieren Schon vor der Corona Pandemie waren die Bildungschancen von Kindern und Jugendlichen stark von der sozialen Herkunft abhängig. Was kann Mentoring beim Aufholen leisten? Positive Effekte und Wirksamkeit konnten inzwischen für viele Mentoring-Programme nachgewiesen werden. Wie erprobte und gute Praxis sicher und langfristig umsetzbar ist soll in dieser Session diskutiert werden. Möglichkeiten, Mentoring in vorhandenen Strukturen der Schul- und Hochschullandschaft zu verankern, werden vorgestellt. Welche Faktoren wirken begünstigend? Wo wird noch nach Lösungen gesucht? Und wo liegen ungenutzte Ressourcen, um die Etablierung von Programmen möglich zu machen? Vertreter*innen zweier Mentoringprojekte berichten von Gemeinsamkeiten und Unterschieden und skizzieren Möglichkeiten für eine langfristige Umsetzung. Lisa Gregor, Balu und Du e.v. Astrid Krämer, WEICHENSTELLUNG NRW Moderation: Catherine Knauf, Deutsche Jugend in Europa Bundesverband e.V.
11:20 - 12:30
Paneldiskussion Weg in die Zukunft: Innovation und Demokratiestärkung durch Zivilgesellschaft Zum Ende des Kongresses richten wir den Blick auf Ansätze der Weiterentwicklung und Zukunftsorientierung: Was kann Zivilgesellschaft, was das Programm leisten, um gesellschaftliche Entwicklungen zu befördern? Wo können neue Bezugspunkte für Solidarität entstehen? Was brauchen wir zukünftig für die Verbesserung von Teilhabemöglichkeiten? Welche Wege schlagen wir ein für ein gutes Miteinander in einer diversen Gesellschaft? Wie kann Zivilgesellschaft noch besser Gehör finden? Die Panelist*innen diskutieren über Möglichkeiten der Stärkung des Zusammenhalts und der Demokratie in der Gesellschaft durch nachhaltige Engagementförderung. Teilnehmende Gäste können auf dem digitalen freien Stuhl Platz nehmen und sich in die Debatte einbringen. Prof. Dr. med. Alena Buyx, Professorin für Ethik der Medizin und Gesundheitstechnologien Dr. Anna Christmann, MdB Fraktion Bündnis 90 / Die Grünen Andreas Willisch, Thünen Institut für Regionalentwicklung Dr. Emilia Roig, Center of Intersectional Justice Michael Tetzlaff, Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend FREIER STUHL Moderation: Harald Kühl
Fazit und Verabschiedung Dr. Lilian Schwalb, Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement Harald Kühl, Kongressmoderator Jana Kreisl, Graphic Recording
11:00 - 11:20
Pause Babylon ORCHESTRA mit „Babylonia Paranoia" by Damir Bacikin
Zum Clip und Panel 2 Zu Zoom Zum Stream Zu Zoom